Ihr Narkosearzt in München

Anästhesiepraxis Fröhlich 

Unser Ziel ist es, Sie als unseren Patienten in einer angenehmen, angstfreien und sicheren Atmosphäre intensiv und persönlich zu betreuen. Wir wählen zusammen mit Ihnen und Ihrem Operateur das sicherste und verträglichste Narkoseverfahren aus. Dabei werden Sie bei allen Verfahren von Beginn der Anästhesie bis zum Ende lückenlos von einem Anästhesie-Facharzt und einer Fachschwester für Anästhesie betreut und überwacht.

Wir verfügen über langjährige Erfahrungen  in der Anästhesie und behandeln nach dem neusten Stand der medizinischen Diagnostik und Therapeutik. Durch die moderne technische Ausstattung ist die Anästhesiepraxis Fröhlich in der Lage, das gesamte aktuelle Anforderungspektrum dieser medizinischen Bereiche abzudecken.

Vertrauen Sie uns – die Sicherheit unserer Patienten steht für uns immer an erster Stelle!

Anästhesieverfahren

Allgemeinanästhesie - Vollnarkose

Vor Beginn der Narkose wird in der Regel am Arm oder an der Hand eine Kanüle gelegt, über die eine Infusion und die Narkosemedikamente verabreicht werden.

Durch Gabe der Medikamente wird ein tiefschlafähnlicher Zustand erreicht, in dem das Bewusstsein und durch Gabe zusätzlicher Medikamente auch die Schmerzwahrnehmung ausgeschaltet sind. In dieser Zeit ist der Mensch nicht fähig selber zu atmen und muss künstlich beatmet werden.

Dazu stehen dem Anästhesisten folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

Maskennarkose
Bei sehr kurzen Eingriffen ist es manchmal ausreichend, wenn der Anästhesist den Patienten mit einer Maske beatmet.

Kehlkopfmaske / Larynxmaske
Die Kehlkopfmaske kommt bei kürzeren und dafür auch geeigneten Eingriffen als Alternative zur Intubation zum Einsatz.

Intubationsnarkose
Bei manchen Eingriffen, vor allem Eingriffen in der Zahnmedizin und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, muss ein weiches Röhrchen (Tubus) durch den Mund oder die Nase in die Luftröhre eingeführt werden (Intubation), nachdem der Patient eingeschlafen ist.

Hierzu verwendet der Anästhesist ein spezielles Instrumentarium, das Laryngoskop.

Die Intubation erleichtert die Beatmung und stellt einen sicheren Schutz dar, dass weder Speichel, Flüssigkeiten oder Mageninhalt in die Lunge gelangen können (Aspiration).

Regionalanästhesie - Plexusanästhesie

Die Regionalanästhesie schaltet in bestimmten Körperabschnitten die Schmerzempfindung aus, nicht aber das Bewusstsein.

Im ambulanten Bereich wird meist der Arm (Plexusanästhesie) betäubt. Die Plexusanästhesie eignet sich für Eingriffe an der Hand, am Unterarm und an bestimmten Arealen des Oberarmes.

15-30 Minuten nach Injektion des Lokalanästhetikums wird der Arm warm und gefühllos, auch die motorische Bewegung ist ganz oder teilweise eingeschränkt. Diese Wirkung dauert eine bis mehrere Stunden. Der Patient kann nun schmerzlos, aber bei Bewusstsein operiert werden.

Auf Wunsch kann während des Eingriffs ein Schlaf- und Beruhigungsmittel gegeben werden, um so den Eingriff nahezu zu “verschlafen”.

Analgosedierung - Lokalanästhesie

Analgosedierung ist die gezielte Ausschaltung von Schmerz und Angst bei operativen Eingriffen durch die kombinierte intravenöse Verabreichung von Schmerz- und Schlafmitteln.

Je nach Dosis kann sowohl eine leichte Beruhigung als auch Schlaf erzeugt werden. Der Patient atmet bei diesem Narkoseverfahren spontan, es findet keine Beatmung statt.

Die Analgosedierung eignet sich vor allem für Eingriffe in der Augenheilkunde und für spezielle Eingriffe in der Zahnmedizin.

Facharzt für Anästhesie

Dr. med. Cornelius Fröhlich

  • Geboren 1968 in München
  • 1990 bis 1998 Studium in Perugia (Italien) und LMU München
  • 1999 Promotion bei Prof.Dr.B. Mayr
  • Ausbildung bei Prof.Dr. K. Peter, Prof. Dr. B. Landauer,
    Prof. Dr. U. Jensen, Dr. B. Bartels
  • 2004 Anerkennung zum Facharzt für Anästhesiologie
  • 2008 Gründung der Anästhesiepraxis Dr. med. Cornelius Fröhlich.

Ambulante Durchführung von

  • Allgemeinanästhesie:
    Balancierte Anästhesie – Total intravenöse Anästhesie (TIVA)
  • allen Verfahren der Regionalanästhesie
  • Analgosedierung / “Dämmerschlaf”
  • Standby – Verfahren

Mitglied im BDA – Bund Deutscher Anästhesisten

Patienteninfo

Narkosevorbereitung

Um Ihre Narkose ambulant durchführen zu können, benötigen wir vorab ein paar Unterlagen von Ihnen.

  • Nach Absprache mit dem Anästhesisten benötigen wir eine Voruntersuchung durch Ihren Hausarzt mit Blutwerten, EKG und Beurteilung Ihres Gesundheitszustandes.
  • den Narkose-Aufklärungsbogen bekommen Sie vorab von Ihrem Operateur mit. Lesen Sie diesen bitte zuhause in Ruhe durch und füllen Sie die an Sie gerichteten Fragen sorgfältig aus. Noch offene Fragen sollten Sie sich notieren, damit wir diese telefonisch oder am OP-Tag mit Ihnen besprechen und klären können.
  • Im Falle einer geplanten Vollnarkose nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit der Anästhesiepraxis auf, sobald Sie Ihren OP-Termin erhalten haben, um evtl. notwendige weiterführende Voruntersuchungen zu vereinbaren und Fragen zur Narkose zu klären.

WICHTIG
Bitte bringen Sie alle schriftlichen Unterlagen (Voruntersuchungen, Narkose-Aufklärungsbogen, Versichertenkarte) am Operationstag mit.

Am Tag der Narkose

Für den Tag der Narkose sollten Sie einige wichtige Verhaltensregeln beachten:

Erscheinen Sie zum OP-Termin unbedingt nüchtern!

Das bedeutet

  • Letzte Nahrungsaufnahme 6 Stunden vor Narkosebeginn
  • letztes Trinken (Wasser oder Tee) 2 Stunden vor Narkosebeginn
  • im Vorfeld der Narkose möglichst kein Kaugummi oder Zigaretten.

Unsere Bitte an die Damen:
Verwenden Sie am OP-Tag kein MakeUp und lassen Sie Ihren Schmuck besser Zuhause!

Bevor es in den OP-Saal geht, führen wir nochmals ein persönliches Gespräch mit Ihnen, um letzte noch offene Fragen zur Narkose zu klären. Zudem werden alle erforderlichen Unterlagen nochmals überprüft.

Verhalten nach der Narkose

Nachdem Sie wieder aus der Narkose aufgewacht sind, werden Sie von unseren Mitarbeitern im “Aufwachraum” bis zur Entlassungsfähigkeit überwacht.

Für die Entlassung benötigen Sie eine Person, die Sie aus der Praxis abholt und nach Möglichkeit auch zuhause über Nacht betreut. In Ausnahmefällen können Sie sich auch von einem Taxi in der Praxis abholen lassen.

In den ersten 24 Stunden nach der Narkose dürfen Sie folgende Dinge nicht selbstständig tun:

  • aktiv oder passiv am Straßenverkehr teilnehmen
  • schwere Maschinen bedienen
  • Verträge unterzeichnen

Nehmen Sie sich die erforderliche Zeit der Erholung und Ruhe nach einem operativen Eingriff.

Im Notfall verständigen Sie bitte sofort die Rettungsleitstellen unter der Nummer 112!

Die hier angebotenen Informationen über Narkosen sollen Ihnen einen kurzen Überblick geben. Sie ersetzen jedoch NIEMALS das persönliche Gespräch mit dem Narkosearzt vor einer Operation!

Dieses Vorgespräch ist zwingend notwendig, damit wir zusammen mit Ihnen und Ihrem Operateur das sicherste und verträglichste Narkoseverfahren für Sie auswählen können.

Dabei werden Sie bei allen Verfahren von Beginn der Anästhesie bis zum Ende lückenlos von einem Anästhesie-Facharzt und einer Fachschwester für Anästhesie betreut und überwacht.

Während des Vorgespräches werden Sie ausführlich über Narkoseverfahren, den Ablauf des Narkosetages, Verhaltensregeln und das Risiko aufgeklärt.

Von Ihrem behandelnden Arzt bekommen Sie einen Fragenbogen unserer Praxis ausgehändigt, den Sie bitte ausgefüllt zu diesem Narkosevorgespräch mitbringen.

So erreichen Sie uns

Kontakt

Praxis für Anästhesie
Dr. med. Cornelius Fröhlich
Hatzfelder Weg 11
81476 München

Fon      089 – 710 569 02
Mail     info@dein-narkosearzt.de